Mineralfaserabfälle fachgerecht entsorgen

Freiwerdende Mineralfasern verursachen bei Kontakt Hautreizungen; Fasern aus alter Dämmwolle gelten ähnlich der Asbestabfälle sogar als krebserregend. Daher ist besondere Vorsicht im Umgang mit dem Material geboten. Die Freisetzung, Verbreitung und der Hautkonkakt mit den Fasern gilt es zu vermeiden. Bei gewerblichen Bau- und Abbruchunternehmen ist die Handhabe mit Mineralfasern in einer Technischen Regel für Gefahrstoffe geregelt. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Für die Entsorgung gilt, dass Abfälle am Entstehungsort möglichst staubdicht zu verpacken sind  und für den Transport stabile Kunststoffsäcke, sogenannte Big-Bags verwendet werden müssen.

Um eine Gefährdung der Mitarbeiter auf den Entsorgungsanlagen wie dem Entsorgungszentrum Schaumburg in Sachsenhagen (EZS) und den Recyclinghöfen auszuschließen, dürfen Mineralfaserabfälle nur staubfrei verpackt angenommen werden. Kleinmengen können abgepackt in zugeklebten, stabilen Kunststoffsäcken angeliefert werden. Größere Menge müssen in "Big Bags" verpackt werden. Diese fassen 1 m³ und sind für 5,00 € pro Stück im Entsorgungszentrum Schaumburg und der Firma Sauthoff Entsorgung in Nienstädt (Schnatwinkel 12) erhältlich. Mengen über 0,5 m³ werden ausschließlich im Entsorgungszentrum Schaumburg angenommen.

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